FORSCHUNG & ENTWICKLUNG

Die Forschungsarbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung einer regional verankerten Bioökonomie im Kontext des sozio-ökologischen Wandels. Im Zentrum stehen Rohstoffe, Prozesse und Produkte ebenso wie institutionelle Rahmenbedingungen, Marktmechanismen und gesellschaftliche Wirkungen.
  • Bioökonomie

    Welche regionalen Ressourcen besitzen bioökonomisches Potenzial?
  • Resilienz

    Wie lassen sich Wertschöpfungsketten resilient und nachhaltig gestalten?
  • Systemik

    Welche Rolle spielen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft?
  • Transformation

    Wie können Prozesse gesteuert, begleitet und bewertet werden?
  • Analyse

    Methodisch basierte Arbeit. Forschung wird dabei stets in Bezug auf reale Anwendungsfelder gedacht.
  • Effekte

    Potenzialen und Volumina. „Global denken, lokal handeln“.

Forschungszentrum Jülich

Master Thesis

Bioökonomie - Chancen und Potentiale in NRW
Ziel dieser Masterarbeit ist es, über Experteninterviews und einer unterstützenden
Literaturrecherche mögliche Rohmaterialien, Prozesse und Produkte zu identifizieren,
die Treiber für die Umstellung zu einer Bioökonomie in NRW sein können. Mit dem Ziel der Entwicklung von nachhaltigen Strategien und Handlungsoptionen für den Aufbau einer regional verankerten Bioökonomie. Sowie Zentrale Rohstoffe und ihre Potenziale in NRW zu identifizieren und neue Prozesse und Produkte zu sammeln und um mögliche
Volumen abzuschätzen.
Bioökonomie als lebenswerte Ökonomieform im sozio-ökologischen Wandel.
Zum Träger

Hochschule für Gesellschaftsgestaltung

M.A. Ökonomie, Nachhaltigkeit & Gesellschaftsgestaltung

Der Masterstudiengang „Ökonomie, Nachhaltigkeit & Gesellschaftsgestaltung“ ist ein konsekutiver Master of Arts, der sich mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Klimawandel, sozialer Ungleichheit und strukturellen Transformationsprozessen auseinandersetzt.

Genuine Education Network

Member of the Food Lab Researchers

Member of the Food Lab Researchers
Italy / Japan
Skills: Teamwork, Hochschullehre, Unterrichten, Kollaborative Problemlösung, Lebensmittelwissenschaft, Government Relations, Zusammenarbeit

Program Manager
Skills: Unterrichten, Government Relations

ALMACUBE Università di Bologna

Design Specialist

Embedded design project, developing new products for Barilla GmbH and REWE group

Universität Padua

M.Sc. Strategisches Umweltmanagement

Thesis: „Fischerei: Produktion, Dynamiken, Klimawandel & Nachhaltigkeit“
Der Master in Strategic Environmental Management (in Italien Master in Gestione Ambientale Strategica) ist ein interdisziplinär ausgerichtetes Aufbaustudium, das Fachkräften fundierte Kompetenzen im strategischen Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement vermittelt. Der Studiengang wird vom Centro Studi Qualità Ambiente (CESQA) organisiert und gilt als eine der etabliertesten akademischen Ausbildungen zu Umweltmanagement und nachhaltiger Entwicklung in Italien.

Italian Design Institute

Gartendesign Meisterkurs

Der Gartendesign-Meisterkurs am Italian Design Institute in Mailand ist eine hoch spezialisierte Weiterbildung, die kreative, ökologische und räumliche Aspekte des Garten- und Landschaftsdesigns verbindet. Der Kurs richtet sich an Gestalter:innen, Architekt:innen, Landschaftsplaner:innen und Fachpersonen, die ihre gestalterischen Kompetenzen im Kontext natürlicher Systeme, räumlicher Narrationen und nachhaltiger Nutzung erweitern möchten. Im Zentrum des Programms steht der holistische Entwurf von Außenräumen, in denen ökologische, urbane und kulturelle Anforderungen zusammengedacht werden.

Universität für Gastronomische Wissenschaften Pollenzo

Bachelor Thesis

„New Market Applications of a Traditional Food Product Using the Example of Perilla Frutescens“Die Forschungsarbeit untersucht, wie ein traditionelles pflanzliches Lebensmittel (Perilla frutescens) unter Berücksichtigung kultureller, ökologischer und ökonomischer Rahmenbedingungen in neue Marktanwendungen überführt werden kann. Im Fokus stehen die Entwicklung geeigneter Produktanwendungen, die sensorische Akzeptanz bei Konsument:innen sowie regulatorische und systemische Fragestellungen nachhaltiger Wertschöpfung. Die Arbeit verbindet lebensmittelwissenschaftliche Analysen, sensorische Forschung und Markt- sowie Systemperspektiven und basiert auf einem internationalen Kooperationsprojekt zwischen Europa und Japan. Die Arbeit leistet einen Beitrag zur transdisziplinären Forschung an der Schnittstelle von Ernährungssystemen, Nachhaltigkeit und Transformation traditioneller Produkte in globalen Märkten.
Akademische Betreuung:

Prof. Franco Fassio (Primary Advisor) – Nachhaltigkeit & Systemdenken

Prof. Gabriella Morini – Taste & Food Sciences

Prof. Luisa Torri – Food Sensory Science & Sensorische Analyse

Forschungs- und Projektpartner:

University of Gastronomic Sciences (Pollenzo, Italien)

University of Toyama (Japan) – Nutritional Biochemistry

INNOVHUB – Stazioni Sperimentali per l’Industria, Mailand (Oils, Fats & Derivatives)

Toyama City (Japan) – Department of Environment & Development

Genuine Education Network (Italien/Japan)

Universität für Gastronomische Wissenschaften Pollenzo

Lehrtätigkeit und Forschung

Im Rahmen der Lehr- und Forschungstätigkeit an der Universität Pollenzo lag der Fokus auf dem Themenfeld resiliente Gärten als Schnittstelle zwischen Ernährungssystemen, Biodiversität und sozial-ökologischer Transformation. Ziel war es, Gärten nicht nur als Produktionsräume, sondern als lernende Systeme zu verstehen, die ökologische, kulturelle und gesellschaftliche Funktionen vereinen. Die Arbeit verband theoretische Lehre mit praxisorientierter Forschung und umfasste die Auseinandersetzung mit pflanzlicher Diversität, standortangepassten Anbausystemen, Kreislaufprozessen sowie der Rolle von Gärten als Orte von Wissenstransfer und gemeinschaftlicher Resilienz. Studierende wurden angeleitet, ökologische Prinzipien in konkrete Gestaltungskonzepte zu übersetzen und diese kritisch zu reflektieren. Die Lehr- und Forschungstätigkeit trug dazu bei, Gärten als experimentelle Reallabore zu begreifen, in denen nachhaltige Formen von Ernährung, Gestaltung und gesellschaftlicher Teilhabe erprobt werden können.
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Universität für Gastronomische Wissenschaften Pollenzo

B.Sc. Gastronomische Wissenschaften

Der Bachelor of Science in Gastronomischen Wissenschaften an der Universität Pollenzo ist ein interdisziplinärer Studiengang, der natur-, sozial- und geisteswissenschaftliche Zugänge zur Ernährung, zur Lebensmittelproduktion sowie zu kulturellen, ökologischen und wirtschaftlichen Aspekten des Essens zusammenführt.

Im Zentrum des Studiums stehen Fragen danach, wie Lebensmittel entstehen, wie Lebensmittelkultur funktioniert und welche Rolle Ernährung in gesellschaftlichen, ökologischen und ökonomischen Systemen spielt. Das Curriculum verbindet fachliche Grundlagen aus Lebensmittelwissenschaft, Agrarökologie und Ernährungssoziologie mit methodischen Kenntnissen aus ethnographischer Forschung, Qualitativer Analyse und kritischer Reflexion.
Studierende setzen sich unter anderem mit folgenden Themen auseinander:

Herkunft, Verarbeitung und Qualität von Lebensmitteln

Nachhaltigkeit und Umweltaspekte von Ernährungssystemen

Kulturgeschichte und gesellschaftliche Bedeutung von Essen

Wirtschafts- und Managementperspektiven im Lebensmittelsektor

Forschungsmethoden für qualitative und quantitative Studien

Ein integraler Bestandteil des Studiums waren praxisorientierte Module wie Feldforschung, Laboranalysen und praxisbezogene Projekte, die Theorie und reale Kontexte verknüpfen. Darüber hinaus beinhaltete das Curriculum internationale Perspektiven und methodische Trainings, die darauf abzielen, komplexe Sachverhalte aus verschiedenen Blickwinkeln zu verstehen und differenziert zu analysieren. Der Abschluss „Bachelor of Science in Gastronomischen Wissenschaften“ qualifiziert für Tätigkeiten in Forschung, Beratung, Entwicklung und Bildungsarbeit an der Schnittstelle von Ernährung, Kultur, Nachhaltigkeit und Systemanalyse.
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Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (Medizinische Psychologie)

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Schwerpunkt der Tätigkeit in der medizinisch-psychologischen Forschung verortet, mit einem klaren Fokus auf die Erfassung, Analyse und Interpretation psychosozialer Aspekte von Krebserkrankungen. Der Aufgabenbereich umfasste die konzeptionelle, methodische und empirische Mitarbeit an Studien zur Lebensqualität bei Patientinnen und Patienten mit Krebserkrankungen. Dies beinhaltete insbesondere: die Entwicklung und Anpassung von Erhebungsinstrumenten zur quantitativen und qualitativen Messung psychosozialer Befindlichkeiten, die systematische Datenerhebung und -auswertung nach wissenschaftlichen Qualitätsstandards, die statistische Analyse von Lebensqualitätsparametern im Kontext verschiedener Krankheitsverläufe und Behandlungsformen, die Interpretation der Ergebnisse im Rahmen evidenzbasierter Fragestellungen sowie
die Mitwirkung an der Publikation der Forschungsergebnisse in internationalen Fachjournals und Präsentation auf wissenschaftlichen Kongressen.
Darüber hinaus gehörte zur Tätigkeit die Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams, die Vernetzung mit klinischen Partnern sowie die Abstimmung mit ethischen Gremien im Rahmen klinischer Forschungsvorhaben. Die Rolle erforderte eine hohe methodische Expertise, sorgfältige Datenverarbeitung und ein reflektiertes Verständnis psychosozialer Determinanten von Gesundheit und Krankheit.
Die Forschung trug dazu bei, die psychosoziale Versorgung und Unterstützung von Patientinnen und Patienten mit Krebserkrankungen empirisch fundiert zu untersuchen und gezielte Handlungsempfehlungen für klinische Praxis und psychosoziale Interventionen zu entwickeln.