Wir teilen ein Schloss in Pocapaglia
Ein historisches Schloss im Piemont wird zu einer Gemeinschaft für Kultur, Resilienz und Zuversicht.
Gemeinsam schaffen wir einen Ort, an dem Menschen wieder lernen, miteinander zu leben, sich mit der Natur zu verbinden und europäische Kultur neu zu stärken.
Die Vision
In den Hügeln des Roero im Piemont steht das Castello Pocapaglia, ein Schloss, das bereits im Jahr 998 erwähnt wurde.
Anstatt daraus einfach ein Hotel zu machen, möchten wir daraus einen Living Commons entwickeln.
Einen Ort, an dem zusammenkommen:
Gastronomie und Weinkultur
regenerative Landwirtschaft
kultureller Austausch
resiliente Infrastruktur
neue Formen von Gemeinschaft.
Das Schloss wird zu einem lebendigen Labor für europäische Kultur und Zukunftsgestaltung.
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Kultur & Gastronomie
Wein- und Trüffelwochenenden
Chef-Residencies
Kulturelle Salons
Erntefeste und Begegnungen -
Regeneratives Land
Weinberge
Haselnusshaine
Trüffelwälder
Gärten und Agroforstsysteme
Bodenaufbau mit Biochar -
Resiliente Infrastruktur
Biochar-Heizung
Solarenergie
Wasserkreisläufe
regionale Biomasse -
Lernen & Dialog
Europäische Schule für Gesellschaftstransformation
Wirtschaft und Gesellschaft
Landwirtschaft und Ernährung
Kultur und Gemeinschaft
neue Formen des Zusammenlebens
Gemeinschaft & Kultur
Warum das ganze?
Wir leben in einer Zeit, in der viele Institutionen an Vertrauen verlieren und Gesellschaften nach neuen Formen des Zusammenlebens suchen.
Orte, die Kultur, Land und Gemeinschaft verbinden, werden immer wichtiger.
Castello Pocapaglia soll ein solcher Ort werden.
Ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen, lernen und gestalten.
Hybrides Finanzierungsmodell
Finanzen: Bewährtes Modell
Der Aufbau von Castello Pocapaglia folgt einem zweistufigen Entwicklungsmodell.
Phase 1: Stabiler Start als Members Club - Linear
Zu Beginn wird das Schloss als Members Club mit Boutique-Hotel aufgebaut.
Dieses Modell schafft eine solide wirtschaftliche Grundlage:
Das Schloss wird als wertbeständige Anlage (Asset) erworben und entwickelt.
Einnahmen entstehen durch Mitgliedschaften, Veranstaltungen und Aufenthalte.
Die Immobilie erhält langfristige Stabilität und Pflege.
Diese erste Phase ermöglicht es, Kapital zu bündeln, das Gebäude zu sichern und eine erste Gemeinschaft aufzubauen.
Hybrides Finanzierungsmodell
Finanzen: Zukunftsmodell
Phase 2: Öffnung zur Living Commons Community - zirkulär
Sobald das Projekt stabil ist, entwickelt sich der Ort Schritt für Schritt zu einer offenen, gemeinwohlorientierten Plattform.
Das Schloss wird zu einem Living Commons:
ein Raum für Kultur, Lernen und Zusammenarbeit
ein Ort für regenerative Landwirtschaft und neue Formen des Zusammenlebens
eine Plattform für Dialog über Gesellschaft, Wirtschaft und Zukunft.
Die ursprüngliche Mitgliederstruktur bildet dabei das Fundament einer breiteren Gemeinschaft.
Reallabore und gelebte Kultur
Das Ziel
Aus einem privaten Members Club entsteht langfristig eine gemeinschaftsgetragene Plattform für Kultur, Land und Gesellschaft.
Ein Ort, an dem Menschen lernen, wieder gemeinsam zu leben, Verantwortung zu teilen und Zukunft zu gestalten.
Philosophie, Rollenvielfalt und Vermittlung
Prozess der Schärfung und Vertiefung
Heute bewegt sich das Schaffensfeld an der Schnittstelle mehrerer Rollen. Als Forscher steht die analytische Durchdringung von Transformationsprozessen im Vordergrund. Als Praktiker fließen Erfahrungen aus realen Projekten und Entwicklungsprozessen ein. Als Vermittler besteht die Aufgabe darin, zwischen unterschiedlichen Akteuren, Wissensformen und Erwartungshaltungen zu übersetzen. Diese Rollen sind nicht getrennt, sondern bewusst miteinander verschränkt. Gerade in der Übersetzungsarbeit zwischen Wissenschaft, Praxis und Institutionen entsteht Mehrwert. Getragen durch Studium der Gesellschaftsgestaltung und Philosophischer Auseinandersetzung.
Haltung und Arbeitsverständnis
Verantwortung und Entschleunigung
Die zugrunde liegende Haltung ist geprägt von Zurückhaltung gegenüber einfachen Antworten und von Offenheit gegenüber Widersprüchen. Transformation wird nicht als technisches Optimierungsproblem verstanden, sondern als sozialer, politischer und kultureller Prozess. Entsprechend steht nicht die schnelle Lösung im Zentrum, sondern das sorgfältige Arbeiten an Fragen, Strukturen und Entscheidungsräumen. Unsicherheit wird dabei nicht als Defizit betrachtet, sondern als notwendiger Bestandteil von Lern- und Entwicklungsprozessen.
Offene Arbeitsräume
Einladung zum Dialog
Aus diesem Verständnis heraus ist Torre San Teobaldo entstanden. Kein persönliches Schaufenster und keine klassische Dienstleistungspräsentation, sondern offene Arbeitsräume, in denen Erfahrungen gebündelt, Forschung weiterentwickelt und Denkprozesse bewusst offen gehalten werden. Der Werdegang mündet hier nicht in ein abgeschlossenes Ergebnis, sondern in einen fortlaufenden Prozess.
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Expo 2015
Als Keynote Speaker auf der Expo 2015, im Slow Food Pavilion in Mailand. Thema: Dreiklang der japanischen Kulinaristik, Traditionelle Medizin und Kultur. Ein Vortrag über Nachhaltigkeit in der Gastronomie und die Bedeutung von saisonalen Zutaten. Als Ergebniss einer Forschungsreise in die Mie Präfektur in Japan. Dieser erhielt begeisterte Rückmeldungen von Branchenexperten und führte zu neuen Initiativen für umweltbewusstes Kochen.
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Lead Auditor
UNI EN ISO 14001:2015, UNI CEI EN ISO 50001:2011, EMAS, CO2-, Wasser- und Energie-Fussabdruck. Sowie Umweltrecht, Lebenszyklusanalysen, Kreislaufwirtschaft, Strategie und Risikoanalysen.
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Internationale Zusammenarbeit
ISGSS, The International Society for Gastronomic Sciences and Studies - Die Internationale Gesellschaft für gastronomische Wissenschaften und Studien. Die Gesellschaft widmet sich der Förderung von Forschung und Studien im Feld der nachhaltigen Lebensmittelwissenschaften unter Beachtung des lokalen Wissens, um ein fortgeschrittenes, unabhängiges und gerechtes Wirtschaftsmodell zu erreichen.
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Kollektive
JIEN LLP Ein Kollektiv aus verschiedener Talente im Bereich Architektur, Gesellschaftsgestaltung, Ortsabhängige und resilienzfördernde Bildungsmodelle, die Regeneration von Agar und Ökologischen Systemen.
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Assoziationen
Ahrtrüffel e.V. - Präsident
Slow Food e.V.
German Biochar e.V.
UNISG Alumni Network
University of Padua Alumni Association
Studierendengemeinschaft für Gesellschaftsgestaltung e.V.
International Society of Gastronomic Sciences and Studies (ISGSS)
Zukunftsregion Ahr e.V.